Zeit, zu handeln
Viele Bio-Produzenten und mittelständische Bio-Verarbeiter stehen derzeit wirtschaftlich mit dem Rücken an der Wand. Auf der Abnehmerseite wächst die Marktmacht ungehindert weiter, während die Produktionskosten steigen und die Kund:innen beim Bioeinkauf sparen.
Die Entwicklung erfordert gezielte Gegenmaßnahmen. Eine erste Entscheidung zu unlauteren Handelspraktiken hat die BLE nun gegenüber der Hit-Gruppe getroffen. Bei der neuen Meldestelle der FÖM können Lieferanten zudem unfaires Verhalten von Handelspartnern melden.
Das Thema Fairness steht aktuell auch in Fachmedien im Fokus. So titelte die BIOwelt im Juni "Raus aus der Grauzone" und stellte die Allianz Faire und Ökologische Marktwirtshaft ausführlich vor. Zeitgleich informierten die Naturland-Nachrichten in einem Interview über die Ziele der FÖM.
In welcher Form kleinere Bio-Verarbeiter strukturell benachteiligt sind, erfasst derzeit das BÖLW-Projekt BioVerarbeitungStark. Auf Basis der Ergebnisse sollen Gegenmaßnahmen formuliert werden, um den Mittelstand in der Biobranche zu sichern. Die Zeit läuft......
lichst Eure